23.05.2017

Gesamtbericht der Familienfreundlichen Gemeinde

Nach Erreichung des Grundzertifikats im Jahr 2013 hatte Bachmanning 3 Jahre Zeit, die beschlossenen Projekte umzusetzen. Im Herbst 2016 wurde das Zertifikat mit Gültigkeit bis Juni 2019 verliehen - bis dahin kann unsere Gemeinde in den Re-Auditprozess einsteigen. Nachfolgend ein Rückblick auf die umgesetzten Projekte. DANKE an die verantwortlichen bzw. beteiligten Personen – auch jene, die nicht namentlich angeführt sind! Sie haben meist ehrenamtlich viel Zeit und Energie in die Vorhaben gesteckt haben und damit Bachmanning zu einer noch bürgerfreundlicheren Gemeinde weiter entwickelt!

Wickeltisch im öffentlichen Bereich

Tretfahrzeug im Kindergarten

Projekt Tretfahrzeug im Kindergarten

neue Gemeindehomepage

Jugendtreffbelebung

Nahversorger sichern

Leseförderung

Tanzkurs

Spielplatzattraktivierung

Spielplatzattraktivierung

1. Wickeltische im öffentlichen Bereich
Es war gar nicht so leicht, im Gasthaus Sterrer einen geeigneten Platz für einen Wickeltisch zu finden. Doch dank unseres geschickten Gemeindemitarbeiters Gerhard Schmitzberger konnten dort in der linken Zelle im Damen-WC und im öffentlichen WC des Gemeindamtes die Tische montiert werden.

2. Tretfahrzeuge im Kindergarten
Nach einem Aufruf im Gemeinderundschreiben wurde ein kleiner Trettraktor gespendet, weiters bastelte der Projektverantwortliche Klaus Oberndorfer mit seinen Helfern Gregor Emathinger und Florian Traunbauer aus 3 defekten Geräten wieder einen funktionstüchtigen Traktor zusammen. Nach Rücksprache mit der Kindergartenleiterin wurden außerdem ein Laufrad aus Holz und ein langlebiges Dreirad (für 1 – 3 Kinder) aus Metall angekauft.

3. Neue Gemeindehomepage
Seit Dezember 2014 kann unsere Gemeinde mit www.bachmanning.at  im Internet neu glänzen. VIELEN DANK an Wilfried Lettner (Werbeagentur Sitedesign, Bäckerberg) der geduldig und höchst professionell als Projektverantwortlicher, -koordinator, Schriftführer usw. in einer Person agierte, Angebote einholte, Designs adaptierte, verhandelte und die Homepage-Gruppe immer wieder zusammen holte sowie Anregungen, Wünsche und Änderungen berücksichtigte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und hebt sich deutlich von den meisten anderen Gemeinde-Websites ab. Schwarzes Brett, Veranstaltungskalender, Vereinsnews und Infos zu den verschiedenen Institutionen laden ein, Bachmanning auch online kennen zu lernen bzw. zu nützen.

4. Jugendtreffbelebung
Bei den Workshops, die dem Grundzertifikat vorausgegangen waren und einer Umfrage bei einer Jungbürgerfeier war die Unzufriedenheit der Jugend mit der damaligen Situation deutlich zu spüren. Markus Fuchshuber als Projektverantwortlicher und Brigitte Oberndorfer luden daher Jugendliche zu einem formlosen Treffen ein. Das Ergebnis war die Wahl eines neuen KJ-Vorstandes sowie Zukunftspläne für mögliche Unternehmungen und eine Aufwertung der Räumlichkeiten. Seit 2015 erstrahlt das Jugendtreff nun in neuem Glanz, dennoch ist Jugendarbeit meist ein Auf und Ab – wir wünschen unserer Kath. Jugend viel Energie für und Spaß bei Ihren Aktivitäten!

5. Nahversorger sichern
Gemeinsam mit der neuen Gemeinde-Homepage zählt dieses Projekt sicherlich zu den Meilensteinen aus dem Audit Familienfreundlichegemeinde! Unser Bürgermeister a. D. Mag. Franz Brenneis und Reinhard Pregartbauer prüften mit anderen Interessierten das Vorhaben, ein Kaufhaus auf Vereinsbasis zu führen. Nach mehreren Aussendungen an die Gemeinde-bevölkerung und einem öffentlichen Info-Abend wurde der Verein „Für Bachmanning“ gegründet. Am 5.2.2014 fand die 1. Generalversammlung statt, am 8.5.2014 wurde das bis dato einzige auf Vereinsbasis geführte Kaufhaus in Wels-Land – unser BRAVO - eröffnet. Der tüchtige Vorstand lässt nichts unversucht, die Bevölkerung ins Kaufhaus zu locken: seit dem Frühjahr 2017 ist Bachmannings regionale Alternative vor Ort sogar Postpartner!!! Doch die SICHERUNG der Nahversorgung liegt letztendlich in den Händen der Konsumenten, also der Gemeindebürger…

6. Leseförderung
Nachdem klar wurde, dass die verfügbaren Räumlichkeiten für eine öffentliche Bücherei nicht ausreichen würden, beschloss man, die Schulbibliothek zu erweitern und sich bei der Zielgruppe auf Kinder zu beschränken. Die vorhandenen Bücher wurden aus den Klassenzimmern in den vorgesehenen Raum verlegt, welcher auch mit EDV ausgestattet wurde und es wurden neue Bücher angekauft bzw. der Schule gespendet. Auch nach der feierlichen Eröffnung der Schulbibliothek am 30.6.2014 wird mit verschiedensten Aktionen (Lesewette mit den Lehrerinnen, Lesepflanze, Lesepaten – organisiert von der Gesunden Gemeinde) die Freude am Lesen aufrecht gehalten. Und so besuchen die Kindergartenkinder ebenfalls wöchentlich die Bücherei. Vielen Dank an die Projektverantwortliche VS-Direktorin Gabriele Baumgartner für ihren Einsatz!

7. Tanzkurs
Beim 2. Anlauf konnte die Mindestteilnehmerzahl erreicht werden und es fand von Jänner bis März 2014 im Turnsaal der Volksschule in Kooperation mit der Gesunden Gemeinde ein Anfänger-Kurs für Standardtänze statt. Einziger Wehrmutstropfen: die Projektverantwortliche Brigitte Saltiel musste ihre Teilnahme krankheitsbedingt nach 2 Abenden beenden.

8. Spielplatzattraktivierung
Der ursprünglich für Kindergartenkinder konzipierte Spielplatz beim Pfarrheim sollte auch für ältere und noch jüngere Kinder attraktiv gemacht werden. Aufgrund der Komplexität (unterschiedliche Vorstellungen, begrenztes Budget) wurde dieses Projekt erst spät in Angriff genommen. Das Ergebnis war ein Kompromiss, von dem die Volksschüler profitieren: Ankauf einer Dart-Scheibe, einer 3-teiligen Reck-Stange, eines Balancierbalkens, Sandspielzeug und weiteren Schlüsseln für die Hütte, Baumstümpfe wurden abgetragen und der Komposthaufen verlegt.
Danke an die Beteiligten Regina Waltenberger, Manuela Kurz, VS-Direktorin Gabriele Baumgartner und Gemeindebediensteter Gerhard Schmitzberger.

Nicht realisiert wurde das Projekt „Grenzenlos kochen“ – es scheiterte schlichtweg an der fehlenden Location! Es wurden aber auch Anliegen umgesetzt, die im Zuge des Audit besprochen jedoch nicht extra vom Gemeinderat beschlossen worden sind: Nachmittagsbetreuung für Volksschüler, Schulgarten, Spende von Kinderhochstühlen für den Sterrer-Stadl, Flurreinigungsaktionen, Freihalten des Zugangs zum öffentlichen WC im Gemeindeamt, mehr Infos zu den Sportvereinen (im Gemeinderundschreiben und nun auch auf der Homepage), Wiederbelebung der Gesunden Gemeinde. Der barrierefreie Zugang zum Saal im Gasthaus Sterrer wird mit dem Einbau eines Lifts im Zuge des Musikheimbaus realisiert. 

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